Fahrtkosten Meldetermin

Rund ums Arbeitslosengeld und die Agentur für Arbeit
7up
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Fahrtkosten Meldetermin

#1

von 7up » Mi 12. Apr 2017, 16:54

Ich hatte Ende Februar einen Meldetermin bei der AfA und wollte dort, mir für diesen Termin entstandene Fahrtkosten beantragen. Ich hatte dafür ein formloses Schreiben vorgefertigt. Meine SB hat dies leider gleich abgelehnt und mir ein hausgemachtes Formular aufgezwungen, welches ich dann per Einschreiben noch am selben Tag weggeschickt habe. Es ist mittlerweile schon fast 1 ½ Monate her, dass ich noch keine Antwort bekommen habe und auf meinem Konto auch keinen Eingang verzeichnen konnte. Was soll ich denn jetzt machen? Kann man mit der AfA gar nicht reden? Weil die sich gar nicht melden, auch wegen meiner anderen Anträge nicht. Ich kenne das nicht, bei denen und bin erst seit Mitte Dezember letzten Jahres dort.

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marsupilami
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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#2

von marsupilami » Mi 12. Apr 2017, 17:53

Nicht reden! Nur schreiben oder faxen!
Theoretisch kannst Du erst nach 6 Monaten Untätigkeitsklage erheben.
Es gibt für sowas keine Fristen.


Hast Du eine Kopie von dem von Dir ausgefüllten Formular gemacht?

Dann mach noch eine Kopie von der Kopie und schick' die mit einem Begleitschreiben noch mal hin.

SgDuH,
mit Schreiben vom habe ich auf Ihrem Formular Fahrkosten für die Vorladung am [Datum einsetzen] beantragt und bis heute nichts weiter von Ihnen gehört.
Über eine zügige Bearbeitung und baldigen Geldeingang auf dem bekannten Konto freue ich mich sehr.

mfg
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7up
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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#3

von 7up » So 16. Apr 2017, 17:58

Glücklicherweise ja, ich hab eine Kopie. Soll ich das meiner SB geben oder als Einschreiben schicken?
Ganz ehrlich, ich habe Angst vor meiner SB, dass die meine Anträge einfach unter den Tisch fallen lässt und Arbeitslose für sie der letzte Abschaum sind, deren Rechte man beschneiden und absprechen muss. Zu mir hat sie einfach gesagt, als ich ihr sagte, dass ich; wenn ich wieder gesund bin, wieder als Brummifahrer arbeiten will, dass sie sich mich als solches nicht vorstellen könnte. Das hat mich natürlich voll in der Seele getroffen und ich denke das ist so eine, die es nur darauf abzielt, Menschen zu kränken und einzuschüchtern, um ihnen dann die Leistungen eiskalt zu kürzen oder gar ganz einzustellen, so wie sie es mir schon angedroht hat, dass wenn ich ihre Spielchen mit der Stelle als Pförtner nicht mitmache, mir AlgI ganz gestrichen werden kann.

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Koelsch
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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#4

von Koelsch » So 16. Apr 2017, 19:50

Schick es noch mal zu - gerne per Einschreiben
Frei nach Hanns-Dieter Hüsch, ist der Kölner überhaupt zu allem unfähig. Er weiß nix, kann aber alles erklären.
Deshalb kann von mir keine Rechtsberatung erfolgen, auch nicht per e-mail oder PN.

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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#5

von schimmy » So 16. Apr 2017, 20:50

Reich es doch gegen Empfangsbestätigung beim Jobcenter ein und gut ist.

Und verlange einen Rechtsfähigen Bescheid.

7up
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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#6

von 7up » Di 18. Apr 2017, 20:05

Hallo könnt Ihr mir bitte mal helfen? Das ist so eine SB die kaltherzig ist und mich fertig machen will. Ich war vorhin dort, nachdem ich mir gestern vor Angst Dünnschiss in die Hose gesetz habe. So schlimm ist das schon mit diesen Behörden AfA und JC. Die erzählt mir dauernd irgendwelche Unwahrheiten, von wegen der medizinische Dienst der AfA hätte im Dezmeber ein Gutachten gemacht und hätte irgendwas entschieden. Davon habe ich keine Nachricht und auch kein Schreiben hier. Die RV hätte geschrieben, dass ich nur noch eine Pförtnerstelle besetzen kann, dabei hat diese geschrieben, dass ich mehr als 6h am Tag arbeiten kann und deswegen keine Erwerbsminderungsrente bekomme. Ich hätte diese beantragt, als wäre ich derjenige welcher. Ich wurde damals gezwungen, dass wenn ich diese nicht beantrage, ich kein ALgI bekomme und das mit dem Pförtner hat die SB in die Welt gesetzt, weil ich sonst nich in ihr System AlgI gepasst hätte. Also habe ich mich beworben und wurde abgelehnt. Warum und weswegen wollte sie auch wissen und warum ich die Bewerbung gefälligst nicht mithätte und was mir einfallen würde mich bundesweit zu bewerben, obwohl ich genau weiß, dass die Autotransporter die ganze Woche unterwegs sind und viele den mit nach Hause nehmen und die Firmen auch nicht vor der Tür sind. Vor allem nicht in dieser Einöde hier. Jetzt will sie die Firma und dort anrufen, mich kontrollieren, wie ein kleines Kind, alles unter dem Deckmantel der "Hilfestellung" (Bei was?) und meine Bewerbung soll ich ihr zuschicken, wahrscheinlich um an dieser rumzukriteln und mich in eins dieser berühmten Bewerbungstrainings zu verwursten. Meine Bewerbungen sind gut, damit habe ganz sicher kein Problem und schon gar nicht will ich in so ein Traingsdingsbums reingeschmissen werden. Die EGV sollte ich heute nochmal unterschreiben und habe diese gleich mitgenommen zum prüfen. Ich laden die noch hoch. Warum soll ich die eingentlich schon wieder unterschreiben? Die verdreht mir doch alles, will mich fertig machen und hat kein Interesse, dass ich nur irgendeinen Schritt weiterkomme im Leben. Vor allem alles nur mündlich und das wäre irgendwann mal entschieden worden und wir hätten das so besprochen und ich hätte dem allem so zugestimmt. Das stimmt doch gar nicht. Und wir würden beim Urschleim immer wieder anfangen und ich hätte mich von ihr überrumpeln zu lassen, was letztendlich dann wahrscheinlich Sanktionen bedeutet. Dabei ist es doch so, dass ich immer wieder erst wie gegen eine Wand reden muss, um ihre Lügen zu berichtigen, die sie mir ununterbrochen und mit aller Macht auftischt. Da ist es wohl so, weil ich dem Geigel vom 28.2. mit der Bewerbung als Pförtnerdienst zugestimmt habe, und sie das als Lüge verwenden musste, um mich im AlgI-System unterzukriegen, ich jetzt immer wieder knallhart belogen und hintergangen werde von ihr? Das kann doch nicht wahr sein. Der Sicherheitsdienst hat auch gleich vor der Tür gewartet und mich belauscht. Begleitung habe ich ja nun leider auch keine mehr, weil Mitläufer gibts nich, da wo ich wohne. Was oll ich denn nur machen?
Zuletzt geändert von 7up am Di 18. Apr 2017, 20:32, insgesamt 2-mal geändert.

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marsupilami
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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#7

von marsupilami » Di 18. Apr 2017, 20:21

Okay.
Nicht in's Bockshorn jagen lassen!

Erstmal die Buxe wechsel und tief durchatmen!

Dass Du die EGV dort nicht unterschrieben hast - trotz des Drucks, den die Tante da offenbar aufgebaut hat - ist schon mal großartig.

Kannst Du die EGV digitalisieren, anonymisieren und hier hochladen?
Hier findest Du alle nötigen Anleitungen:
viewforum.php?f=22


Das nächste wäre, dass Du von all den behaupteten Schreiben und Gutachten und von dem "Besprochenen" - also Gesprächsprotokolle - Kopien von der Tuss verlangst.
Natürlich schriftlich.
Das bedeutet aber vermutlich Ärger.
Hälst Du das aus?
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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#8

von Koelsch » Di 18. Apr 2017, 20:25

Seh ich wie Marsu. Leider gibt's dieses Psychoterror nicht gerade selten.
Frei nach Hanns-Dieter Hüsch, ist der Kölner überhaupt zu allem unfähig. Er weiß nix, kann aber alles erklären.

Deshalb kann von mir keine Rechtsberatung erfolgen, auch nicht per e-mail oder PN.

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Pegasus
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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#9

von Pegasus » Mi 19. Apr 2017, 11:59

Jetzt will sie die Firma und dort anrufen, mich kontrollieren, wie ein kleines Kind, alles unter dem Deckmantel der "Hilfestellung" (Bei was?)
Und das geht schon mal gar nicht! Stichwort Datenschutz

Es tut mir immer Leid wenn ich lesen muß wie sehr Leistungsempfänger unter solchen Druck leiden. Ging mir mal auch so. Aber irgendwann habe ich die Kurve gekriegt und eine stabile Mauer gebaut. Ich will einfach nicht mehr so tief in nervlichen Kellergewölbe fallen. Weil mein Männe das nervlich nie ausgehalten hat mußte ich die Starke sein.
Menschlichkeit erscheint mir oft nur ein Prinzip einer Wertvorstellung, nicht aber ein Fakt.

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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#10

von 7up » Mi 19. Apr 2017, 15:26

hier erstmal die EGV

http://abload.de/img/anonymeingliederungsvrejr6.jpg
http://abload.de/img/anonymeingliederungsvtrsu4.jpg
http://abload.de/img/anonymeingliederungsvjxspc.jpg

Habe ich das Recht, beim nächsten Mal dem Sicherheitsdienst zu sagen; dass wenn er wieder vor der Tür der SB steht, sich bitte nicht vor die Tür stellen soll und ich von ihm nicht belauscht werden möchte? Ich möchte nicht schon wieder als Problemkunde geführt werden.

Soll ich meine Bewerbungen noch hinschicken? Ich hatte mitgeteilt, dass ich von ihr nicht kontrolliert werden möchte und ihr nur den Firmennamen gegeben. Weil sich das Gespräch von Anfang an negativ für mich entwickelt hat, habe ich ihr meine Bewerbung, die ich mit dabei hatte, nicht gegeben. Wenn man das hinschickt, dann die Bewerbung oder nur so eine Liste, wo die Firma drin steht? Ich will nicht, dass die meine Bewerbung sieht. Hinterher steckt sie mich noch in so ein Bewerbungstraining rein.

Jedesmal; wenn ich von SB etwas Schriftliches verlange, sagt sie mir, dass es sowas für mich nicht gibt und wechselt dann schnell wieder das Thema. Das Gutachten vom med. Dienst der AfA, welches dieser angeblich angefertigt hat, wollte ich zBsp. schon mehrmals haben, weil sie mir ständig damit ankam, aber es wurde von ihr immer wieder abgelehnt, mir dieses zukommen zu lassen. Oder soll ich so ein Gesprächsprotokoll selber anfertigen? Wie geht das?

Ich habe nochmal nachgeschaut und das Schreiben gefunden, in dem ich von der AfA gezwungen wurde, einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen. Das habe ich also nicht gemacht, weil ich irgendwie schön schmarotzen will, sondern weil die mich gezwungen haben, mit Androhung auf Einstellung von AlgI. Und das mit dem Pförtner kam nicht von der RV, sondern von SB selbst, weil sie mich als Kranken sonst nicht in ihr AlgI-System untergekriegt hätte. Dafür kann ich aber nichts. Und jetzt macht sie Druck und ich soll bei dieser Lüge mitspielen, solange bis sie mich am Schlafittchen hat und mich sanktionieren kann.

Soll ich den Widerspruch gegen die Ablehnung der RV wegen Erwerbsminderungsrente der SB auch noch zuschicken? Kann SB das nicht selber mit der RV klären, wie der Bearbeitungsstand ist?

Was ist eigentlich ab Oktober? Da endet für mich AlgI. Muss ich da wieder AlgII beantragen? Das hat sie mich zBsp. gefragt, als würde sie von nichts was wissen wollen.

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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#11

von Koelsch » Mi 19. Apr 2017, 15:44

Einfache Bewerbungsliste sollte reichen - wobei 1 Bewerbung/Monat "maßvoll" ist.
Mir gefällt nicht, dass in der EGV darauf hingewiesen qwird: Wenn Vermittlungsgsbudget leer dann keine Leistungen mehr daraus - aber es wird nicht gesagt, wie groß der zur Verfügung stehende Vermittlungstopf ist. Das ist aber der einzige Punkt, der mir so auffällt. Insgesamt scheint mir die EGV durchaus tragbar.
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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#12

von 7up » Mi 19. Apr 2017, 15:47

Also kann ich die wegschicken? Wer zahlt mir eigentlich die ganzen Einschreiben? Und was is mit meinen anderen Fragen?

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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#13

von Koelsch » Mi 19. Apr 2017, 16:00

Klar kannst Du verlangen, dass der Sicherheitsdienst nicht lauscht. Portokosten sind mit Sicherheit Dein Bier, außer eben sie sind für Bewerbungen. Gesprächsprotokoll selbst anfertigen, ist sogar sinnvoll, denn in ein paar Wochen hat man doch das ein oder andere Detail vergessen.
Frei nach Hanns-Dieter Hüsch, ist der Kölner überhaupt zu allem unfähig. Er weiß nix, kann aber alles erklären.

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marsupilami
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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#14

von marsupilami » Mi 19. Apr 2017, 16:21

Die EGV nicht unterschreiben.
Begründung:
1) Einschränkung auf eine Tätigkeit als Pförtner, wenn Du doch als LKW-Fahrer arbeiten willst. Ich gehe davon aus, dass eine entsprechende Fahrerlaubnis vorliegt.
2) Was genau wurde besprochen? Warum ist das nicht Bestandteil der EGV? Es besteht die Gefahr der Sanktion, wenn Du Dich nicht an das "Besprochene" hälst. Weißt Du heute noch genau, was da besprochen wurde? Damit ist die EGV nicht vollständig und "bestimmt" und verstößt gegen die Bestimmtheitspflicht.
3) Die Beschränkung der Fahrtkostenerstattung auf "unter 6 € werden nicht erstattet" ist so nicht zulässig.
Fahrtkosten zu Vorlade-Terminen sind - laut Rechtsprechung - grundsätzlich zu erstatten.
Im Bedarfsfall kann man auf einschlägige Urteile von LSG und BSG verweisen.

Wurde vor der EGV eine "Profiling" erstellt?
Also abgefragt, was Du alles kannst und wie gut.
Was liegt Dir, was nicht.

Ein solches Profiling ist vor der EGV zu erstellen.


Was hat es mit Krankheit auf sich?
Bist Du voll gesund und entsprechend arbeitsfähig?
Irgendwas muss da schon sein, denn einfach so aus heiterem Himmel "zwingt" die AfA niemanden, Erwerbsminderungsrente zu beantragen.
Der Antrag wurde abgelehnt, Du hast widersprochen. Wann hast Du den Widerspruch abgeschickt?
Nein, Du schickst der SB nur die Information, dass Du Widerspruch gegen die Ablehnung erhoben hast.
Nein, SB von der AfA sollte nicht mit der RV sprechen, sonst strickt die sich ohne Dein Wissen irgendwas zurecht und das ist ja nicht in Deinem Sinn.


Deine Bewerbungen:
Du führst einfach eine Liste, auf der Du notierst, wann (Datum) bei welcher Firma (Name, Adresse) Du Dich als was beworben hast.
Diese Liste nimmst Du mit, wenn Du wieder vorgeladen wirst und legst die vor.
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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#15

von marsupilami » Mi 19. Apr 2017, 16:25

Gesprächsprotokoll:
Sinnvoll ist es, wenn Du einen "Beistand" mit nimmst zum Termin.
Also eine Person Deines Vertrauens.
Die notiert in Stichworten, über welche Themen gesprochen wurde.
Wortwörtlich wird nicht gehen.
Die Person sollte auch so standhaft sein zu sagen Stop! ich komm mit dem Schreiben nicht mit.

Du kannst natürlich auch alleine hingehen und selber in Stichworten notieren, was zu welchem Thema von wem gesagt wurde.
Signatur?

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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#16

von 7up » Mi 19. Apr 2017, 17:25

Es wurde besprochen, dass ich wegen meiner Krankheit nicht ins AlgI-System passe, weil ich ja dem Arbeitsmarkt in direktem Sinne nicht zur Verfügung stehe. Deswegen hat SB TrickN°17 angewendet und mich als Pförtner eingetragen, mit der Bemerkung, dass es keine Pförtnerstellen gibt, aber ich soll mich dazu verpflichten; wenn sie schon so kulant ist, mich trotzdem mit aufzunehmen, nach meiner Aussteuerung, dass ich mich einmal im Monat bei irgendeiner Firma als Pförtner bewerbe. Weil ich immer noch krank bin, kann ich nicht arbeiten zur Zeit. Ich bin aber von der Krankenkasse ausgesteuert worden.

Ich habe mich wieder als Fahrer beworben, weil mir das eigentlich zu blöd war, mich lächerlich zu machen und als Pförtner zu bewerben; wenn das sowieso keinen Sinn hat. Nur dass die Firma weit weg war. Ich weiß aber, dass wenn ich den LKW habe, ich damit unterwegs bin, das für mich egal ist, ob die Firma sonstwo ist oder nicht, solange ich den übers Wochenende mit nach Hause nehmen kann. Deswegen habe ich mich dort beworben, weil ich wenn schon, dann schon was richtiges machen will und nicht so ein Larifari.

Ein Profiling wurde eigentlich nicht gemacht.

So richtig wieder fit bin ich noch nicht. Siehe Montag und siehe vor einer Woche, da war wieder ein Zusammenbruch meiner Gesundheit.

Ich bin halt immer noch krank und das seit 2015.

Den Widerspruch RV habe ich am 16.02.2017 weggeschickt. Die SB weiß aber, dass ich Widerspruch eingelegt hatte, gegen die Ablehnung von Erwerbsminderungsrente der RV.

Ich habe leider niemanden mehr, der mitgehen könnte und mitschreiben könnte, also muss ich das in Zukunft wohl selbst übernehmen.

Und was schreibe und schicke ich jetzt alles zur AfA? Das mit dem Widerspruch gegen die RV weiß die SB. Oder soll ich das nochmal schriftlich machen?

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Günter
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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#17

von Günter » Mi 19. Apr 2017, 17:47

Deswegen hat SB TrickN°17 angewendet und mich als Pförtner eingetragen, mit der Bemerkung, dass es keine Pförtnerstellen gibt, aber ich soll mich dazu verpflichten; wenn sie schon so kulant ist, mich trotzdem mit aufzunehmen, nach meiner Aussteuerung, dass ich mich einmal im Monat bei irgendeiner Firma als Pförtner bewerbe.
.... ich glaube du verrennst dich da in etwas. Was deine SB gemacht hat, dient eher zu deinem Schutz, als zu deinem Nachteil. Und bewerben musst du dich, um sie zu schützen. Denn sie muss auch gewisse Leistungsnachweise erbringen und steht unter Druck.

Ich denke du machst dich selber verrückt. Nimm dir einfach die Zeit, die sie dir gibt um gesund zu werden. Mach deine monatliche Pflichtbewerbung und kümmere dich erst mal um deine Genesung.
Ist der einzige Existenzgrund für Milliarden Menschen nur die Befriedigung der Profitgier der Besitzenden? Oder haben diese Menschen auch ein Anrecht auf ein menschenwürdiges Leben?

Ich könnte freundlich, aber wozu? :6:

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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#18

von angel6364 » Mi 19. Apr 2017, 18:13

7up hat geschrieben:
Mi 19. Apr 2017, 17:25


So richtig wieder fit bin ich noch nicht. Siehe Montag und siehe vor einer Woche, da war wieder ein Zusammenbruch meiner Gesundheit.

Ich bin halt immer noch krank und das seit 2015.

Das kriege ich mit dem Wunsch, als LKW-Fahrer zu arbeiten, nicht zusammen. Es ist doch ein harter Job, wie soll das krank gehen?
Es wäre doch sinnvoller, sich erst mal Zeit zum gesund Werden zu nehmen. Und wenn das um den Preis einer einmonatlichen Bewerbung als Pförtner möglich ist, würde ich nach der Chance greifen.

Nachtrag: Günter war schneller - ich schließ mich halt einfach an.
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"Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten."

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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#19

von marsupilami » Mi 19. Apr 2017, 18:30

Wenn Du nicht gesund bist, dann seh ich das wie Günter.
Die EGV geht ja auch nur bis August.
Dann kannst Du die unterschreiben.

Denn wenn dann Dein ALG I ausläuft, musst Du ALG II beantragen.
Dort heißt es dann: neues Spiel, neues Glück.
Signatur?

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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#20

von kleinchaos » Mi 19. Apr 2017, 19:16

Das mit den Fahrtkosten unter 6€ ist bei ALG1 legitim und üblich.

Wenn die ALG1-Zeit rum ist, dann musst du ALG2 beantragen.

Den Widerspruch gegen die Alblehnung der Rente musst du der SB nicht zeigen, es reicht deine Information dazu.

Gibt es ein Ärztliches Gutachten, so ist dir zwingend selbiges auszuhändigen, die SB darf mit deiner Erlaubnis eine Kopie in der Akte aufbewahren, im stets verschlossenen Umschlag.

Wenn der Wachschutz vor der Tür parkt, würde ich wissen wollen warum und der darf dort nur stehen, wenn die Tür weitgehend schallgeschützt ist.

Wenn die SB bei einem potenziellen Arbeitgeber anruft, macht sie sich der Verletzung des Datenschutzes schuldig. Der Arbeitgeber ebenso, wenn er ihr in irgendeiner Form Auskunft gibt.

Die Bewerbungsliste enthält nur die Branche, Datum, Ergebnis der Bewerbung. Basta. Dann kann sie nicht anrufen.

Zur Kraftfahrertätigkeit schließe ich mich meinen Vorschreibern an.
Mir wurde ein super Job als Überführungsfahrer angeboten. Festanstellung, Vollzeit. Spesen. Kann ich halt nicht machen, muss ich selber einsehen, geht nicht. Noch nicht. Oder vielleicht auch nie wieder. Jedenfalls momentan gar nicht. Wenn du nichtmal ein bisschen stressresistent bist, dann lass vorläufig die Finger davon.
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden." Rosa Luxemburg

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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#21

von Wampe » Mi 19. Apr 2017, 19:52

kleinchaos hat geschrieben:
Mi 19. Apr 2017, 19:16
Das mit den Fahrtkosten unter 6€ ist bei ALG1 legitim und üblich.
Üblich ja, ob legitim wäre im Einzelfall zu prüfen (siehe BSG-Urteil vom 06.12.2007 - B 14/7b AS 50/06 R).

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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#22

von Günter » Mi 19. Apr 2017, 19:53

Das Urteil betraf aber ALG II. Trotzdem, ich würde auch rumzicken, wer die Lage (den Erwerbslosen) bestellt, der muss auch zahlen. Basta.
Ist der einzige Existenzgrund für Milliarden Menschen nur die Befriedigung der Profitgier der Besitzenden? Oder haben diese Menschen auch ein Anrecht auf ein menschenwürdiges Leben?



Ich könnte freundlich, aber wozu? :6:

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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#23

von 7up » Mi 19. Apr 2017, 19:54

Das ist ja das was ich meine. Ich kann mich nicht mehr beruhigen, weil das Amt mich dermaßen in Aufruhr gebracht hat, dass ich das nicht wieder hinkriege. Ich bräuchte eigentlich die Ruhe, aber ich soll dauernd was machen und was tun. Ich hatte mal vor langer Zeit den Bogen raus, wie das geht mit der Ruhe, das ist mir aber leider durch das Amt abhanden gekommen, weil die einen aufregen.
Was soll denn jetzt aus mir werden? Ich will doch noch was erreichen im Leben. Ich bin so dermaßen kaputt, dass ich wie schon erwähnt, wahrscheinlich so sensibel geworden bin, dass mich das kleinste bisschen schon aufregt. Das macht mich echt fertig.
Wie komme ich denn nun an diesen Schriebs vom Amtsarzt?

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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#24

von Günter » Mi 19. Apr 2017, 19:59

Wenn sie dich aus der Bewerbungspflicht nehmen würde, dann müsste sie dich zum Sozialamt schicken. Vorher aber diverse Gutachten wegen Erwerbsfähigkeit usw. Geld gibt es auch weniger. Ist dir deine Ruhe soviel wert, dass du dich lieber diesem Stress aussetzt? Einmal pro Monat eine Standardbewerbung an irgend eine Behörde oder Krankenversicherung oder große Firma schicken? Regt dich das wirklich so auf?

Dann allerdings verstehe ich nicht, wie du den Brummi durch den Verkehr steuern willst.
Ist der einzige Existenzgrund für Milliarden Menschen nur die Befriedigung der Profitgier der Besitzenden? Oder haben diese Menschen auch ein Anrecht auf ein menschenwürdiges Leben?



Ich könnte freundlich, aber wozu? :6:

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Re: Fahrtkosten Meldetermin

#25

von marsupilami » Mi 19. Apr 2017, 20:02

hinschreiben, dass Du eine Kopie haben willst.
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