PKH im Insolvenzverfahren

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kleinchaos
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PKH im Insolvenzverfahren

#1

Beitrag von kleinchaos » Mi 29. Nov 2017, 17:21

Eine ALG2-Bezieherin ist seit 5 Jahren in der Wohlverhaltensphase. Der Insolvenzverwalter meldet sich nie. Sie teilt immer alle Veränderungen und Bescheide umgehend mit. Weiterhin zieht der Insolvenzverwalter monatlich 20€ ein, angeblich wegen der Gerichtskosten. 119€ für den Insolvenzverwalter hat sie auch schon bezahlt.
Gibt es für Insolvenz PKH?
Sie hat keinerlei Beratung bekommen, sie hat keinerlei Nachweise, keine Jahresaufstellungen usw. Angeblich wäre das eingezahlte Geld weg, selst wenn es nun PKH geben würde.
Hat jemand eine Idee dazu?
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden." Rosa Luxemburg

schimmy
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Re: PKH im Insolvenzverfahren

#2

Beitrag von schimmy » Mi 29. Nov 2017, 17:32

Vielleicht interessant zum Thema...

http://schulden-bremse.de/news/prozessk ... uckzahlen/

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kleinchaos
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Re: PKH im Insolvenzverfahren

#3

Beitrag von kleinchaos » Mi 29. Nov 2017, 17:36

Das ist ja ein anderer Fall. Mir geht es um eventuelle PKH für das Insolvenzverfahren
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Koelsch
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Re: PKH im Insolvenzverfahren

#4

Beitrag von Koelsch » Mi 29. Nov 2017, 18:24

Möchte sie gegen den InsoVerwalter vorgehen? Ich bezweifel, dass es da PKH geben wird, da die Sache keine Aussicht auf Erfolg haben wird. Es ist leider völlig normal, dass man vom InsoVerwalter so gut wie nix hört, aber ständig sein offenes Händchen sieht. Von allen eingezahlten Geldern zieht er zunächst mal die Verfahrensgebühren inkl. seiner Gebühren ab. Und wenn dann noch was übrig bleiben sollte, dann dürfen sich die Gläubiger freuen.

Vorteil: Wenn die Verfahrensgebühren gezahlt werden können, gibt's die Restschuldbefreiung früher, ich meine schon nach 5 Jahren.
Frei nach Hanns-Dieter Hüsch, ist der Kölner überhaupt zu allem unfähig. Er weiß nix, kann aber alles erklären.
Deshalb kann von mir keine Rechtsberatung erfolgen, auch nicht per e-mail oder PN.

Upstocker
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Re: PKH im Insolvenzverfahren

#5

Beitrag von Upstocker » Mi 29. Nov 2017, 19:12

Ich habe auch mtl. 20 Euro berappt für den Treuhänder. 20x12*6=1440 Euro. Das Gericht hat zum Schluß die Verfahrenskosten um etwas von 600 Euro festgesetzt, Treuhänderkosten inklusive. Habe ich also nach 6 Jahren, als Schluß war, noch was raus bekommen.

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kleinchaos
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Re: PKH im Insolvenzverfahren

#6

Beitrag von kleinchaos » Mi 29. Nov 2017, 19:13

Aha. Klingt gut.
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden." Rosa Luxemburg

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