Supervision der Mitarbeiter der Arbeitsverwaltung

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schlaraffenland

Supervision der Mitarbeiter der Arbeitsverwaltung

#1

von schlaraffenland » Sa 27. Mär 2010, 09:57

Dieser Artikel könnte dem einen oder anderen helfen:

http://www.readers-edition.de/2008/07/1 ... muetigung/

Er hilft aber nicht allen Betroffenen. Es gibt SB's, die wollen die Leute einfach nur fertig machen, und das offensichtlich gedeckt durch ihre Vorgesetzten.

Was in der Sozialgesetzgebung fehlt, ist ein zwingend vorgeschriebenes psychologisches Controlling (Supervision) gegenüber Mitarbeitern der Arbeitsverwaltung, die Kundenkontakt haben, also z.B. auch Amtsärzte. Eine Supervision, die im Auftrag der Beachtung des § 1 GG agiert ("Die Würde des Menschen ist unantastbar").

Auf diese Weise würden Phänomene wie

- Dehumanisierung der "Kunden" durch die Sachbearbeiter, Amtsärzte usw.
- Willkür, Rechtsbeugung, Rechtswidrigkeiten und Sadismus der Sachbearbeiter, Amtsärzte usw. gegenüber ihren "Kunden"

größtmöglich verhindert werden.

Die Supervision muss als Ziel haben, Mitarbeiter der Arbeitsverwaltung, die "Kunden"kontakt haben und über soziopathische Persönlichkeitsmerkmale verfügen, zu identifizieren, sie von der Arbeit freizustellen und während der Freistellung zu therapieren. Falls sich herausstellt, dass die Therapie nicht fruchtet, wird dem Mitarbeiter gekündigt.

Die Supervision muss zwingend notwendigerweise durch eine Einrichtung durchgeführt werden, die von der Arbeitsverwaltung unabhängig ist. Sie müsste z.B. durch einen unabhängigen Psychologenverband gegründet und betrieben werden.

@Admins/Moderatoren: dieser Thread ist leider ins falsche Unterforum gerutscht. Ich hab die Überschrift geändert, und deswegen passt er hier nicht mehr hin. Wo könnte er den hin jetzt?

schlaraffenland

Re: Supervision der Mitarbeiter der Arbeitsverwaltung

#2

von schlaraffenland » Sa 27. Mär 2010, 10:23

Die Supervision müsste auch in anderen Behörden, die nicht der Arbeitsverwaltung angehören, durchgeführt werden. Z.B. im Jugendamt.

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marsupilami
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Re: Supervision der Mitarbeiter der Arbeitsverwaltung

#3

von marsupilami » Mo 5. Apr 2010, 09:21

Kirche?
Pfarrer, Priester in der Jugendarbeit?
Signatur?
Muss das sein?

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Günter
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Re: Supervision der Mitarbeiter der Arbeitsverwaltung

#4

von Günter » Mo 5. Apr 2010, 09:47

marsupilami hat geschrieben:Kirche?
Pfarrer, Priester in der Jugendarbeit?
:pssst: , du willst dich doch nicht auch am Geschwätz beteiligen

Der Papst schweigt zum Missbrauch, ein Kardinal tut Kritik als "Geschwätz" ab: Die Osterbotschaft im Vatikan hat viele Gläubige enttäuscht, andere empört. Ein Opferverband verurteilt die Ansprache als Beleidigung. In Großbritannien mobilisieren Tausende im Internet gegen einen Besuch von Benedikt XVI.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,687236,00.html

Wer so feinsinnig mit den Opfern der eigenen Menschenverachtung und der verklemmten Sexualmoral umgehen kann, der benötigt keine Supervision mehr.

Und hier ist der wahre Grund
Im Jahre 1022 ordnete Papst Benedikt VIII. auf der Synode zu Pavia gemeinsam mit Kaiser Heinrich II. an, dass alle Geistlichen künftig nicht mehr heiraten durften. Da es für Priester üblich wurde, die Heilige Messe täglich zu zelebrieren, spielte dabei vor allem die kultische Reinheit eine Rolle, aber auch die Tatsache, dass sonst Kirchenbesitz an die Kinder der Geistlichen vererbt worden wäre. Verstöße gegen den Zölibat wurden mit Kirchenstrafen belegt, und bereits verheirateten Geistlichen wurden Amt und Besitz entzogen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%B6libat

Meine Wut und mein Hass auf diese Verbrecher steigt immer mehr.
Ist der einzige Existenzgrund für Milliarden Menschen nur die Befriedigung der Profitgier der Besitzenden? Oder haben diese Menschen auch ein Anrecht auf ein menschenwürdiges Leben?

Ich könnte freundlich, aber wozu? :6:

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Re: Supervision der Mitarbeiter der Arbeitsverwaltung

#5

von torta » Mo 5. Apr 2010, 10:22

Ich hab gestern einen Sozialarbeiter von einer ARGE im Ländle kennen lernen dürfen.
War bei uns zum Essen eingeladen.
Der Typ ist echt dufte gewesen.

Wenn mal konkrete Fragen da sind, soll ich ihn ruhig anrufen, er erkundigt sich dann.
Jede Frau möchte lieber schön als klug sein, weil es so viele dumme Männer gibt und so wenig blinde!

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Re: Supervision der Mitarbeiter der Arbeitsverwaltung

#6

von schlaraffenland » Mo 5. Apr 2010, 10:33

torta hat geschrieben:Ich hab gestern einen Sozialarbeiter von einer ARGE im Ländle kennen lernen dürfen.
War bei uns zum Essen eingeladen.
Der Typ ist echt dufte gewesen.

Wenn mal konkrete Fragen da sind, soll ich ihn ruhig anrufen, er erkundigt sich dann.
Es ist natürlich so, dass es auch dufte MA's in der Arbeitsverwaltung gibt.
Es gibt aber auch welche, die sich zu Ungunsten der Sozialleistungsempfänger nicht ans Gesetz halten. Und dabei offensichtlich ihre Machtstellung auskosten. Wer weiß, über welche Persönlichkeitsstruktur diese MA's verfügen. Das wird wohl nie ermittelt werden.

Ich erinnere in diesem Zusammenhang an folgenden Fragenbogen:

http://www.uni-potsdam.de/u/ls_hb/egv/P ... ebogen.pdf

Was aus dieser Umfrage geworden ist? Ich finde nichts im Internet darüber. Wahrscheinlich wird sie unter Verschluss gehalten durch das BMAS.

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Re: Supervision der Mitarbeiter der Arbeitsverwaltung

#7

von Wutzeline » Mo 5. Apr 2010, 11:09

schlaraffenland hat geschrieben:Die Supervision müsste auch in anderen Behörden, die nicht der Arbeitsverwaltung angehören, durchgeführt werden. Z.B. im Jugendamt.
Ich habe früher- als ich eine psychisch kranke Wohngruppe betreute und auch in der Alten und Krankenpflege regelmäßig an Supervisionen teil genommen. :jojo:
Momente scheinen keine Ahnung
davon zu haben,
wie wichtig sie zuweilen sind.

Meine VERGANGENHEIT hat mich zu dem gemacht was ich HEUTE bin.
Bild

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Re: Supervision der Mitarbeiter der Arbeitsverwaltung

#8

von schlaraffenland » Mo 5. Apr 2010, 11:17

Wutzeline hat geschrieben:Ich habe früher- als ich eine psychisch kranke Wohngruppe betreute und auch in der Alten und Krankenpflege regelmäßig an Supervisionen teil genommen. :jojo:
Aha. Ist ja auch irgendwie stimmig, dass da eine Supervision gemacht wird ;-)
Denn die Arbeit mit psychisch Kranken kann schon belastend sein, nehme ich mal an.

Vielleicht klingt mein Vorschlag (Supervision von SB's, z.B.) übertrieben, weil ein SB es ja nicht unbedingt mit psychisch kranken Menschen zu tun hat (falls ja, kann er dem Betreffenden eine Betreuung zuweisen). Aber ein SB kann ja theoretisch einen Größenwahn entwickeln (oder schon haben), und einer solchen Entwicklung sollte von vornherein ein Riegel vorgeschoben werden bzw. solche Leute sollten in der Arbeitsverwaltung erst gar nicht eingestellt werden.

Wer weiß, wie das Auswahlverfahren abläuft bei der Anstellung von z.B. SB's.

Wie werden da Softskills ermittelt?

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